FOLGE 47 - Der Basstölpel-Moment

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00:00:00: Stell dir vor, du stehst auf Helgoland am Klippenrand.

00:00:03: Der Wind pfeift und über dir gleitet ein Bastelbe.

00:00:08: Er flattert nicht und kämpft nicht gegen den Wind!

00:00:12: Er lässt sich einfach tragen.

00:00:15: Dann legte die Flügel an und stürzt sich aus vierzig Metern Höhe ins Meer Präzise und ohne zu zögern.

00:00:24: In unserer heutigen Folge vom Emotion Power Talk geht es um den Bastelben Moment und warum es klüger ist Energie zu lenken statt ständig zu kämpfen.

00:00:37: Wir werden darüber sprechen, warum Dauereinsatz oft mit Stärke verwechselt wird was chronischer Stress mit unserer Klarheit macht und welche Körpersignale uns zeigen dass der Akku leer läuft.

00:00:52: Und wir schauen was Führungskräfte von Spitzensportlern lernen können dem entscheidenden Moment voll da sind.

00:01:00: Guten Morgen, das liebe Britta.

00:01:02: Mande morning!

00:01:03: Yes!

00:01:04: Guten Morgen heute mal wieder mit Happy-Tasse.

00:01:07: Ja also meine Tendenz geht ja zur Zweitasse.

00:01:10: erstmals hier in Norwegen ist immer im Herzen auf zumindest dabei.

00:01:17: und dann der große Humpen.

00:01:21: Das ist immer wieder klasse.

00:01:22: dir dein Riesenhumpen mit.

00:01:24: wie war das?

00:01:25: Irgendwann Kurkuma Zitrone.

00:01:28: Gab's

00:01:28: jetzt in der Erkältungszeit noch ergänzt durch Honig?

00:01:32: Ja, das ist ja auch super angenehm sehr schön.

00:01:36: Für die Stimme

00:01:36: auch schön und...

00:01:38: Wunderbar!

00:01:39: Perfekt.

00:01:41: Sehr schön.

00:01:42: Podcast Montag.

00:01:43: Podcast-Montag, jawoll.

00:01:45: Sag mal du warst ein Urlaub

00:01:46: oder?!

00:01:47: Ja, kommt so glauben.

00:01:49: wir waren auf einer Nordseeinsel

00:01:55: Und

00:01:56: ich find's immer ganz lustig, weil eine Freundin von mir sagt was?

00:01:59: Du fährst auf die Trudchen-Insel.

00:02:03: So!

00:02:03: Ja also sie bezeichnet die Insel als Trudchianinsel.

00:02:06: Wir haben uns da ne Woche lang oder geplant waren eigentlich nur fünf Nächte oder vier Nächten war nur geplant.

00:02:12: wir hatten dann positiverweise wegen fair Einstellen des Fairbetriebes zwei Tage und Top uns gegönnt Hatten wir eine wundervolle entspannte Woche.

00:02:24: Achtung, Trommelwirbel auf der Nordseinsel Helgoland.

00:02:30: Ach, toll!

00:02:32: Oder?

00:02:32: Das ist doch wohl was.

00:02:32: Ich leh'

00:02:33: gleich dazu ein, finde ich.

00:02:35: Total.

00:02:36: Ja

00:02:36: also da kannst du wirklich runterkommen... Also wenn die Tagesgäste dann wieder weg sind ne?

00:02:43: Die kommen dann so gegen viertel vor eins ungefähr und fahren dann ja um sechzehn oder dreißig siebzehn Uhr mit der Fähre wieder weg Und vorher und hinterher ist es wirklich schön.

00:02:54: Irgendwas stimmt mit meinem Monitor hier noch nicht so?

00:02:56: Ja, du

00:02:56: siehst lustig aus.

00:02:58: Also

00:02:59: jeder der uns zuhört sollte mal jetzt auf YouTube umschalten!

00:03:03: Ja genau also ich habe irgendwie mit meinem automatischen Hintergrund heutzutage Schwierigkeiten.

00:03:07: Ich komme mir vor wie bei Lemmy und die Schmöker.

00:03:10: Die älteren von den Tourern

00:03:11: kennen das.

00:03:11: Das ist nätig finde ich.

00:03:12: manchmal ist dein Kopf einfach nur... Dein Kopf da.

00:03:15: Von da verschwindet

00:03:17: meine Kapuze, genau okay.

00:03:19: Ich versuche mich mal nicht davon ablenken zu lassen.

00:03:23: Erst mal finde ich den Udi sehr gemütlich.

00:03:26: Ja, da ich gestern zehn Kilometer gelaufen bin habe ich gedacht heute mache ich mal noch den den sportlichen Part.

00:03:33: Ja ach toll!

00:03:35: Okay jetzt zurück zur Hochsehinsel.

00:03:40: Das war total spannend weil wir das erste Mal eben im April Anfang April jetzt da waren.

00:03:48: und die Hochseeinsel Helgoland ist dafür bekannt, dass dort da gibt es ja die Anna.

00:03:54: Die sind mit Felsen, die lange Anna und es gibt sozusagen einen Lumenfelsen wo die Trottelummen, das sind besondere Vögel eben auch Nisten.

00:04:08: Die haben abgekriegt, ja?

00:04:10: Trotteln!

00:04:11: Trottellummen

00:04:12: ist auch toll, ne genau.

00:04:13: Also

00:04:13: denkst du wenn das einer sagt, das ist ein Schimpfwort?

00:04:16: Ja Aber tatsächlich, es geht ja weiter.

00:04:20: Weil das Schönste war, dass direkt am Wegesrand ... Es gibt da so ein Klippen-Randweg, direkt am wegesrand weitere Vögel nisten und zwar völlig ungeniert.

00:04:35: Und die machen wir heute mal zum Thema, ne?

00:04:37: Oh!

00:04:38: Ja.

00:04:40: Unsere Folge heißt heute der Tölpeleffekt warum Energielenken klüger ist als Kämpfen.

00:04:49: Ja, ich finde das ein

00:04:50: mega Cliffhanger.

00:04:52: Oder?

00:04:52: Von den Luftkotteln

00:04:53: zu Töpeln.

00:04:57: Genau!

00:04:58: So und vielleicht starte ich mal einfach mit einer kleinen Geschichte.

00:05:03: Oh, unbedingt gerne ja.

00:05:05: Ich nehme heute mal in einen Bild mit.

00:05:10: Also stell dir mal vor du stehst an einer Stallkriste also am Klippenrandweg von Helgoland zum Beispiel es windet... um dich herum, überall Wasser.

00:05:21: Also ganz viel Weite dieses Gefühl von Raum und dann siehst du ihn.

00:05:29: Du hörst ihn vorher schon und gegebenenfalls riechst du ihn vorher auch schon einen.

00:05:34: Achtung Bastölpel!

00:05:39: Wer fliegt nicht hektisch?

00:05:41: Der flattert auch nicht der kämpft nicht gegen den Wind an diesem Klippmerrandweg stehst und siehst diesen Vogel, wie er nur seine Flügel auseinander bereitet und vom Wind getragen wird.

00:06:01: Dann hast du das Gefühl der macht nichts!

00:06:06: Und dann passiert etwas was dich wirklich wachmacht.

00:06:12: Der zieht ohne Vorwarnung die Flüge an und entstürzt sich aus dreißigvierzig Metern Höhe also mit einer Geschwindigkeit, die du kaum greifen kannst.

00:06:26: Direkt ins Wasser präzise klar ohne Zögern.

00:06:33: und was mich daran so fasziniert ist dieser Moment funktioniert nur weil er vorher nicht permanent Energie verbrannt hat.

00:06:43: ja weil er gewartet hat weil er beobachtet hat Weil er eben nicht die ganze Zeit im Einsatz war.

00:06:55: Und ich glaube genau das ist etwas, dass wir als Menschen immer mehr verlieren.

00:07:06: Wir leben eher so, als wären wir die ganze Zeit im Sturzflug.

00:07:13: Dieses Höhe schneller weiter und auf den Punkt bringen... Ja!

00:07:19: Ich finde der Spannende beginnt ja schon beim Namen.

00:07:24: Das ist töpel, es ist eher ein Begriff, der uns Ungeschicklichkeit assoziieren will oder vielleicht so ein bisschen naivität.

00:07:34: und ja, wenn man sich aber diesen Vogel anschaut dann wird es eigentlich schon fast tragisch finde ich.

00:07:44: Er wurde nämlich so bezeichnet weil er nicht reagiert hat wie man es so von ihm erwartet hat.

00:07:51: Er ist nicht das was du gesagt hast der sitzt ruhig da er ist eben nicht so geflüchtet er hat sich nicht hektisch durch die Gegend geflattert Ja, er war eben ruhig und zu traurig.

00:08:03: Und wir können das vielleicht mit Klarheit betiteln auch, ne?

00:08:08: Und genau das wurde...und dass Interpretationen greift ja dann wieder so schön als Dummheit interpretiert,

00:08:14: ne?!

00:08:17: Wenn wir das auf uns Menschen übertragen, dann finde ich gibt's unglaublich Parallelen!

00:08:24: Nicht der Dummheidwegen oder nicht der Interpretierten-Dumme-Heidwegen sondern eher, dass wir genau dieses als Stärke definieren.

00:08:37: Was uns eigentlich furchtbar viel Energie kostet.

00:08:39: Ja

00:08:40: das war immer hasseln... Das war immer reagieren irgendwie kämpfen immer aktiv sind ja und Dinge wie innehalten nicht sofort reagieren sich irgendwie auch den Kampf und der hasselei entziehen das wird er immer als schwäche bewertet.

00:09:04: Und dabei ist es irgendwie aus meiner Sicht eigentlich so die höchste Form von Kompetenz.

00:09:12: Nicht nur so emotional, sondern auch kognitiv und körperlich.

00:09:17: Ich weiß nicht, du kennst das mit Sicherheit auch aus der Arbeit des Führungskräfte oder im Coaching.

00:09:24: Viele Menschen wissen gar nicht mehr wie sich so echte Ruhe anfühlt weil irgendwie diese Anspannung und dieses ich habe zehn Projekte am Start normal Zustand ist und vielleicht auch definiert wird, weil da ist jemand besonders fleißig.

00:09:44: Der ist ganz toll, der hat immer zu tun, der ist in Bewegung.

00:09:51: Definitiv!

00:09:53: Das merke ich ja selbst bei mir manchmal.

00:09:56: Also sich einfach nur irgendwo hinzusetzen und nichts zu tun.

00:10:02: Das haben wir auf Helgoland praktiziert Ganz oft nicht so gut.

00:10:11: Weil dann denke ich, was machst du jetzt?

00:10:13: Können wir mal was machen?

00:10:15: Also dieses einfach mal in Ruhe sein...

00:10:19: Da hat man das Gefühl ... Man definiert sich nur als wertvoll, wenn man etwas zu tun hat.

00:10:27: ja.

00:10:28: Ja, genau so ungefähr.

00:10:32: Dann stellt sich die Frage, warum machen wir das?

00:10:36: Und ich glaube da kommt ein ganz entscheidender Punkt rein dass wir gelernt haben, das man uns irgendwie beigebracht hat.

00:10:46: Dass wenn ich Einsatz bringe ... ja?

00:10:50: Dann bin ich was wert!

00:10:53: Ja.

00:10:53: Also, wenn ich viel tue, dann bin ich engagiert.

00:10:58: Wenn ich erschöpft bin.

00:11:00: Das scheint ja von vielen auch so, dass sie unterbewusste Ziel zu sein, nicht das Bewuste.

00:11:06: Dann habe ich alles gegeben und bin gut.

00:11:09: Wenn Ich kämpfe, bin ich stark.

00:11:13: Ja und das ist, denke ich ganz tief in uns verwurzelt.

00:11:18: Und leider auch gesellschaftlich.

00:11:23: Ja

00:11:23: total!

00:11:24: Also du wirst ja schon fast komisch angesehen wenn du sagst nötig mach mal gar nichts also auch im Urlaub nicht oder wie auch immer.

00:11:33: Und gleichzeitig zeigt uns die Forschung etwas ganz anderes.

00:11:37: dass haben wir beide ja schon glaube ich auch öfter so in unseren Folgen besprochen.

00:11:45: Ähm ... chronischer Stress und der führt ja dazu, dass übermäßig viel Cortisol ausgeschüttet wird.

00:11:54: also dieses dauerhafte.

00:11:56: Ich muss noch was machen ich äh ... Also die finde ich allein das Wort schon ganz gruselig.

00:12:01: aber ne?

00:12:01: Also dieses innere Gefühl ständig auf Achse zu sein um etwas zu geben Das führt dazu, unser System immer weniger differenziert.

00:12:12: Ja das heißt Wir reagieren auch viel schneller auf egal was.

00:12:19: Und wir denken weniger klar, weil im Zweifel das Gehirn gleich die vorderste Schublade nimmt nämlich zack.

00:12:25: es muss jetzt schnell gehen und wir verlieren im zweifel auch den Zugriff auf eine feine Wahrnehmung, die uns dann auch bessere Entscheidungen treffen lassen würde.

00:12:39: Das aus meiner Sicht führt dazu dass Energie investieren, ohne dass sie wirklich Wirkung entfaltet.

00:12:50: Ich würde das sowieso sogar noch ein Stück ergänzen.

00:12:54: Wir verlieren ja nicht nur Klarheit im Denken wir verlieren auch die Verbindung zu uns selbst.

00:13:01: Das ist auch mal auszuhalten Dass jetzt Ruhe ist und ich mein Körper und beim Geist Ruheschenke und das Öffne Und das mal zu fühlen auch.

00:13:17: Hinhören, ne?

00:13:18: Hinhörn was sagt mir meine innerer Stimme auch ja und wir begegnete es wirklich sehr oft ja dass Menschen eben auch sagen mit ich weiß gar nicht mehr genau was ich brauche und das ist dieses Jahr dieser Zugriff auf unsere eigenen Bedürfnisse und dieses.

00:13:41: Ich funktioniere einfach noch.

00:13:42: das finde ich irgendwie ganz das Wort.

00:13:45: In Verbindung mit uns Menschen finde ich schon ganz auch anstrengend.

00:13:49: Ja, keine Maschinen ehrlich gesagt und da sieht man natürlich auch in den Körpersignalen erhöhte Anspannung Schulter nach oben gezählen veränderte Atmungen vielleicht sehr oberflächlich oder so diese minimalen Veränderungen im Gesicht das eben die Augenbrauen zusammengezogen sind oder der Kiefer angespannt.

00:14:15: Das passiert natürlich als nicht zufällig, das wissen wir ja.

00:14:18: Es sind Hinweise darauf und deswegen ist es so wichtig dass diese Wahrnehmung dahingehend auch mal zu trainieren Ja auf die gefallenen Signale zu achten bei mir selber wo spüre ich denn Anspannung im Körper?

00:14:32: Und wann tritt ihr auf?

00:14:36: Und das ist der erste Faktor sie auch bei anderen Menschen zu erkennen dass ich erstmal Empathie habe immer erst einmal für mich selber rausfinden kann.

00:14:44: Also was sind meine Körpersignale, was wollen die mir sagen?

00:14:49: Was zeigen sie uns?

00:14:51: Zeigen Sie uns Stress und Anspannung?

00:14:57: Weil das finde ich so das Wichtige wenn ich diese Signale nicht wahrnehme dann habe ich einfach keinen Zugang zu meiner Energiehassel immer weiter weiter weiter mehr mehr mehr weil es ja so sozial akzeptiert ist Und dann knallt das System irgendwann auseinander oder ich habe nicht für die richtige Zeit, die richtige Energien.

00:15:22: Ja, ja genau!

00:15:26: Ich lasse das so in mir sacken.

00:15:31: Stimm mich dir auf alle Fälle zu und gleichzeitig merke ich dass bei mir ein Gedanke auftaucht den wahrscheinlich viele Hürre auch haben und zwar So dieser Gedanke, ja aber ich kann doch nicht nur gleiten wie so ein Bastölbe.

00:15:51: Es gibt auch Situationen da muss sich kämpfen und ich glaube das ist ein ganz wichtiger Punkt den wir nicht ausklammern dürfen weil sonst wirkt es fast so als würden wir sagen zieh dich raus mach weniger sei halt einfach entspannt.

00:16:08: und so ist es ja nicht.

00:16:09: Darum geht's ja nicht geht ja nicht darum einfach zu sagen lass einfach so laufen

00:16:15: Immer wieder, ne?

00:16:16: Es ist auch gut, dass du das noch mal mit reingebracht hast.

00:16:19: Die Dosis macht das Gift und das nochmal gerade zurück.

00:16:24: Weil es geht nicht darum, Kämpfe zu vermeiden gar nicht.

00:16:28: Und da gibt's immer die schöne Parallele auch so meiner sportpsychologischen Arbeiten mit den Athleten.

00:16:36: Gerade im Höchstleistungsbereich ja.

00:16:39: Da gibt´s natürlich auch genau diese Momente.

00:16:41: Da braucht´s maximale Anspannung.

00:16:45: den absoluten Fokus auf den Moment, das bestimmte Elemente und den bestimmten Start.

00:16:52: Und natürlich auch diese Willenskraft, dieser Entschlossenheit jetzt loszugehen.

00:16:57: Also so diese Kraft von wenn ich jetzt gehe, jetzt ist es wichtig.

00:17:04: Da haben wir nämlich den entscheidenden Unterschied geht darum die Energie punktuell einzusetzen Also dort, wo es in dem Moment gerade wichtig ist.

00:17:17: Und bewusst abzurufen und sich nicht immer wieder treiben zu lassen auch von außen.

00:17:22: Ich muss, ich muss, hat mir übrigens eine schöne Podcast-Folge schon zuhören zur Begrifflichkeit vor, was die auch mit uns machen.

00:17:34: Weil diese Energie oder diese Höchstleistung, die passieren natürlich unter so einer Daueranspannung.

00:17:42: Das ist oft das Missverständnis Das ist ja wie so ein Motor.

00:17:47: Den kannst du auch nicht ständig auf hundertzwanzig Prozent laufen lassen und ich bringe ihn auch immer wieder gerne hier.

00:17:54: mein Sportpsychologischen Grundsatz oder meine Grundsatz aus der Sportmethodik, dass der Muskel letztendlich nur in einer Pause wächst.

00:18:06: Ja das ist mit unserem Gehirn das Gleiche.

00:18:11: Und letztendlig ist es wirklich.

00:18:13: also nehmen wir noch mal die Sportpsychologische Sicht ein vornem Wettkampf.

00:18:21: Das kann sich jeder vorstellen, wir haben das jetzt gerade bei Olympia erlebt.

00:18:25: Das bedeutet unwahrscheinlich viel Druck da sind eigene Erwartungen von außen.

00:18:32: Da kommen Situationen von Außen, die vielleicht vorher nicht geplant werden können.

00:18:39: und letztendlich was ich dann so sehe und es macht echt einen extremen Unterschied aus.

00:18:46: Es gibt so Athleten Die versuchen sich den ganzen Tag überhin weg in so einen Kampfmodus zu bringen.

00:18:53: Ja, die pushen sich permanent, wollen bereit sein, nichts im Zufall überlassen und genau dann passiert das Gegenteil bis schon erschöpft bevor es eigentlich losgeht.

00:19:06: Und was unterscheidet auch so ein Stück... ...die Top-Athleten bei denen ist das anders?

00:19:12: Die wirken ja fast ruhig weil manchen denkst du so Ach, geht ja gerade mal gar nix an.

00:19:20: Aber die sind eben auch nicht die ganze Zeit und ja sondern im entscheidenden Augenblick um das abzurufen.

00:19:26: dass ist das Wichtige und da können wir so viel von Lernen und mit Übertragen eben auch auf Fokus oder im Arbeitsleben oder als Führungskraft.

00:19:38: also genau diesen Bastöpel momentmal zu nutzen.

00:19:42: Nicht die ganze zeit im Kampfmodus sondern im richtigen Moment alles geben.

00:19:48: Ja, definitiv!

00:19:49: Das wird glaube ich auch der Label ne?

00:19:51: Der Bastelpel-Moment

00:19:53: und

00:19:54: ich finde es so wichtig was du sagst weil das ist für mich noch mal bringt nochmal eine andere Qualität rein.

00:20:00: ja weil das hat nichts zu tun mit weniger wollen, sondern mit einem klaren Umgang mit sich selbst.

00:20:12: Das ist jetzt aber nur meine Vermutung.

00:20:14: Ich glaube, viele Menschen kennen eher das Gegenteil.

00:20:17: Was wir schon gesagt haben, dieses permanente Anspann, diese Gefühl von ich darf nicht lockerlassen weil vielleicht werde ich dann abgehängt, dieses innere Getriebensein und das fühlt sich dann an wie Engagement.

00:20:31: Ist aber eigentlich Dauerstress.

00:20:32: Das

00:20:33: ist Dauerstress ja.

00:20:35: Und das ist entscheidend irgendwie.

00:20:38: Weil der Körper, der unterscheidet ja nicht!

00:20:41: Zwischen sinnvoller Anspannung und Daueranspannung, wenn man es selber nicht bewusst macht.

00:20:48: Ja

00:20:48: also erst mal sagt hier ist die Anspannung Und da ist die dazugehörige Entspannungen.

00:20:55: Also wenn man die ganze Zeit in diesem ich muss ich muss Ich muss Fokus bleibt Dann ist das System irgendwann leer.

00:21:07: Wenn ich also immer hundertzwanzig Prozent gebe und bei jeder Aufgabe wird es ganz schwierig, da rauszukommen.

00:21:16: Und dann fehlt letztendlich im entscheidenden Moment das man da wirklich braucht nämlich Zugriff auf die eigenen Ressourcen, die ich habe.

00:21:26: Die Klarheit der Fokus, den ich brauche und vielleicht auch die Präzision für was?

00:21:32: Ja!

00:21:32: Das wird halt im Sport extrem sichtbar.

00:21:37: Im Alter kann man das genau so oder das kann man wunderbar übertragen.

00:21:41: Ja, total.

00:21:43: Das sind auch genau diese Situation, ne?

00:21:46: Das wichtige Gespräch, wo du deine Energie brauchst.

00:21:50: Also der eine Moment mit deinem Kind, wo Du etwas platzieren willst und auch dieser eine Entscheidung

00:22:00: die

00:22:01: Deine ganze Klarheit braucht.

00:22:04: So und Du merkst ich bin nicht wirklich da

00:22:12: Ja.

00:22:13: Und dann legt es am Ende des Tages ja nicht daran, dass du zu wenig Energie hast.

00:22:17: Sondern daran, das du sie vorher schon verbraucht hast.

00:22:20: Ja genau.

00:22:23: Ja, genau.

00:22:25: Irgendwie zur falschen Zeit die Energie irgendwo reingebohrt hat, wo sie gar nicht gesehen gehört hat.

00:22:30: Genau!

00:22:31: Wenn ich das dann alles zusammennehme... Dann ist der Achtung-Bastöpel Moment für mich kein Bild für Leichtigkeit im Sinne von Es ist alles easy sondern eher für Präzision und für Timing, für echt bewussten Energieeinsatz.

00:22:53: Und vielleicht nimmst du aus dieser Folge eine Frage mit – setze ich meine Energie gerade bewusst ein oder reagiere ich nur?

00:23:06: Ist es gerade mein Sturzflugmoment oder fliege ich einfach die ganze Zeit?

00:23:16: Und genau da beginnt nämlich Veränderung!

00:23:20: Absolut.

00:23:22: In der Bewusstheit, was mache ich eigentlich gerade?

00:23:25: Das ist so wichtig!

00:23:26: Ich merke es gerade selbst, dass das so so wichtig ist, sich immer wieder bewusst

00:23:33: zu machen.

00:23:36: Ja weil du natürlich dann wieder agieren kannst und ich muss reagierst auf all die Sachen, die auf dich drauf zukommen.

00:23:45: Du kannst bewusste Entscheidungen fällen ganz bewusst deine Ressourcen einsetzen, dort wo du stärken hast.

00:23:52: Das bringt dich natürlich auch wieder in einen guten Zustand und letztendlich brauchen wir das ja in den wichtigen Momenten in unserem Leben.

00:24:02: So ist es genau.

00:24:05: Was für eine tolle Folge mit ganz viel Inhalt!

00:24:12: Viel Spaß dabei dir diese Fragen zu beantworten Und wir hören uns in zwei Wochen wieder, ne?

00:24:19: Wunderbar!

00:24:20: Da freue ich mich jetzt schon drauf.

00:24:21: Mal gucken,

00:24:22: ob das

00:24:22: Ölchen da wieder und was ein Zwitschert hier.

00:24:25: Perfekt,

00:24:26: dann finden wir bestimmt etwas.

00:24:28: Ja.

00:24:28: Wunderbaar.

00:24:29: Katina, mach's gut.

00:24:30: Ciao.

00:24:32: Tschüss.

00:24:32: Schön, dass du unsere Folge bis zum Schluss gehört hast.

00:24:35: Wir drücken ganz fest die Daumen, dass Du was Praktisches und Mützliches für Dich mitnehmen kannst... ...und Kontest damit Du es in Dein Alltag integrieren kannst.

00:24:44: Wenn du magst und dir unsere Podcast-Folgen gefallen, dann hinterlass uns doch gerne einen Like oder einen Kommentar.

00:24:51: Da freuen wir uns sehr drüber!

00:24:54: Und Achtung – in zwei Wochen gibt's die nächste Folge.

00:24:58: Dafür kannst Du die Kanäle abonnieren, dann wirst Du auch sofort informiert.

00:25:02: Bis dahin habe ein emotionalen Tag und komm' in Deine Emotionpower.

00:25:08: Ciao.

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