FOLGE 46 - Zwischen Abgrenzung und Anpassung

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00:00:00: Komplexität zieht uns nach außen.

00:00:02: Wir passen uns an, um mitzuhalten – zu gefallen und zu funktionieren!

00:00:09: Aber irgendwann

00:00:10: merken wir, wir sind weg von uns selbst.

00:00:14: In unserer heutigen Folge wollen wir dich einladen wieder nach innen zu schauen wahrzunehmen was dein Körper dir sagt und die Abgremzung zu üben, die Selbstfürsorge bedeutet Monday morning.

00:00:28: Guten Morgen, guten Morgen!

00:00:30: Montagmorgen wieder, liebe Brüttar.

00:00:32: Guten

00:00:33: Tag, schön dich zu sehen.

00:00:36: Ja bei uns ist es ja wunderbar sondig.

00:00:38: ich weiß nicht wie's bei dir isst.

00:00:40: Ja

00:00:40: so ein bisschen

00:00:41: hellblauer Himmel.

00:00:43: also auch hier wirds schön heute morgen noch frostig ohne Ende aber ich lieb das ja ne?

00:00:49: Ich liebe ja diese Frühlingszeit wenn du morgens noch so ein bißchen frierst wenn du rausgehst.

00:00:58: Aber du weißt, und es riecht alles schon so.

00:01:01: Und du weisst, es wird wärmer!

00:01:04: Es ist so herrlich... Ich mag das wenn so alles erwacht in unserer Welt und anfängt zu blühen und zu knuspen.

00:01:12: Und

00:01:14: ich mag's auch, wenn ich dann früh noch im Bett liege und das Fenster aufmache und das Vogelgezwitscher geht los?

00:01:20: Ja,

00:01:21: das ist schön.

00:01:22: Und da kann man ja die Uhr nachstellen.

00:01:25: Ja, meistens bei uns jedenfalls fünf Uhr.

00:01:29: Dann hören Sie auf

00:01:30: und dann ist es los.

00:01:31: Dann ist wahrscheinlich Frühstückszeit und sitzt sich am Tisch im Frühstück oder

00:01:36: so... Es gibt eine Reihenfolge, ne?

00:01:39: Welcher Vogel man singt!

00:01:41: Das finde ich ja ganz spannend irgendwie.

00:01:42: Also ich merke es mir natürlich wieder nicht.

00:01:44: Kannst du sie benennen?

00:01:46: Nein!

00:01:47: Auf

00:01:47: keinen Fall!

00:01:48: Britta!

00:01:48: Kann schon

00:01:49: gerade ganz ehrfürchtig sein.

00:01:53: Nein, aber das was ich mir bei dem Thema gemerkt habe ist dass es eine Reihenfolge gibt wann wer seine Stimme zu erheben hat.

00:02:03: Kann man irgendwo nachlesen wahrscheinlich?

00:02:07: Mit

00:02:08: Sicherheit.

00:02:10: Aber ich finde das klasse.

00:02:11: Bis es dann nervig wird und die Tauben kommen.

00:02:13: Ich weiß nicht wie das für euch so ist, aber bei uns sind die manchmal... Ich hatte da eine Idee.

00:02:22: Wir haben jetzt auf dem Nachbarhaus, da ist so eine metallische Krone drauf auf dem Dach.

00:02:30: Das ist ein runder Ball und dann noch eine Spitze drauf.

00:02:34: Also es ja alles sehr ertausend finde Willen bei uns hier.

00:02:37: Und... Da hat sich ein Specht festgesetzt an dieser Metall!

00:02:43: an dieser Metallkrone.

00:02:45: Und der Versuch, die seit ich glaube so zwei Tagen versuche da ein Loch einzuhaben und das hört sich immer so an als ob du mit einem Stock an einem Holzzaun entlang schleifst ja?

00:03:00: Oha

00:03:01: ganz

00:03:02: schön!

00:03:03: Ich denke dann im Moment arme Kerl, es muss relativ frustrierend sein wenn du merkst...ich weiß gar nicht ob er da einen Loch einkriegt.

00:03:12: Ja, du kommst da rein.

00:03:13: Das

00:03:14: denkt ja doch dritter.

00:03:15: dann, weißt du?

00:03:16: Wenn das Loch drin ist...

00:03:17: Das ist ja spannende!

00:03:18: Wann hört so ein Specht dann auf, da dran zu bleiben?

00:03:25: Weil der hat ja keine Intelligenz die ihm sagt, völliger Blödsinn in Metall rein zu packen.

00:03:32: Es ist schon spannend ne?

00:03:33: Also es gibt schon spannende Dinge.

00:03:34: Übrigens haben wir auch einen Specht bei uns im Hintergrund.

00:03:38: Ich weiß nicht ob Das war doch früher nicht so, ne?

00:03:41: Da waren Spechte höchstens mal im Wald und dann hast du den so selten gehört wie in der Nachtriege.

00:03:46: Aber das ist schon ... Der ist sehr beständig!

00:03:49: Ich glaube, er hat hier einen Baum gefunden wo er sich jetzt niedergelassen

00:03:52: hat.

00:03:52: Ja, wo man sich aussuchen kann.

00:03:54: In so einem Metallkuppel ist natürlich schön.

00:03:56: Ja.

00:03:57: Das

00:03:57: sage ich dir ja.

00:03:58: Herrlich!

00:03:59: Hier werden sie berichten, wie es weitergeht.

00:04:01: Und zwar wollen die Metallhacker...

00:04:05: Der heißt ja nicht Woodpecker, sondern Ironpecker.

00:04:11: Nicht

00:04:11: nur die Woodpeckers, sondern Easy-Eisenpecker oder so.

00:04:17: Aber weißt du was ganz spannend ist?

00:04:21: Wo wir uns gerade darüber austauschen wie schön diese Jahreszeit ist und wieso alles aufblüht?

00:04:31: Ja, ich also ich jedenfalls auch in mir und vielleicht geht es dir ja genauso spüre So ein Tatendrang so loszulegen irgendwas zu machen.

00:04:41: Aber wenn ich dann dagegen lege wie oft ich so in den letzten Wochen so höre Ich fühle mich so erschöpft und dieses So eine Niedergeschlagenheit mitgeteilt Krieger.

00:05:01: Also ich bin gestresst, es ist alles zu viel sondern eher so ein ganz leises Erschöpftsein.

00:05:11: Also so einen Satz wie Ich krieg alles hin aber ich fühle mich dabei nicht mehr so richtig.

00:05:22: Wo ja vielleicht also ... Ein Arzt sagen würde oh, vielleicht früher als Müdigkeit oder so?

00:05:28: Aber es fühlt sich ja viel tiefer an.

00:05:34: So ein bisschen schade, was mich besonders beschäftigt ist wenn man das weiter denkt dann funktionieren ganz viele Menschen.

00:05:45: Ja meine aktuelle Klienten würde ich sagen auch in die Reihe Richtung packen immer so.

00:05:53: Das macht man halt so.

00:05:55: Ja, dieses Zuverlässigsein für andere da sein.

00:06:00: Und ich glaube dass das auch auf Dauer ermüdet.

00:06:06: Der unbedingt, ich sag mal schon funktionieren ist ja schon eine Begrifflichkeit die sowas mechanisches an sich hat finde ich.

00:06:17: Ja genau wie so ne Maschine richtig.

00:06:19: Ich funktioniere halt

00:06:21: Und irgendwann läuft sie halt, wenn sich die ganze Zeit auf hundertzwanzig Prozent läuft.

00:06:26: Läuft sie halt auch still irgendwie?

00:06:31: Oder geht kaputt und das sehen wir natürlich auch letztendlich.

00:06:38: Das passt ja bei uns total in die aktuelle Zeit jetzt rein.

00:06:41: Was haben wir denn alles zu bewältigen?

00:06:45: Gibt es unwahrscheinlich viele Unsicherheiten Krisen Auf der anderen Seite dann hohe Verantwortung im Job, ständige Erreichbarkeit.

00:06:55: Damit ist ja unser System so permanent in einer Grundspannung.

00:07:01: und da haben wir wieder diesen mechanischen Begrifflichkeiten des funktionierendsten Systems die Daueranspannung.

00:07:11: Und was da Spannendes passiert dass wenn wir gerade in solchen Situationen unterwegs sind, dass wir uns noch mehr anpassen.

00:07:25: Und das nicht bewusst sondern einfach weil unser Nervensystem sagt bleibt mal hier schön kompatibel, bleibt mal angepasst dann bist du sicher.

00:07:35: Ja okay Das heißt unsere Welt wird weiterhin komplexer und unsere Reaktion darauf ist dass wir uns noch mehr zurücknehmen.

00:07:53: Ganz oft ja, ne?

00:07:56: Und genau da ist dann der Punkt das Entschöpfung entsteht.

00:08:02: Nicht auch so eine einzelne Belastung, sondern auf diesen dauerhaften Spagat dem oder Versuchen hinkriegen und nämlich da anzupassen.

00:08:14: Wenn wir uns das mal wissenschaftlich anschauen gibt es dafür natürlich ein gut untersuchtes Konzept, die emotionale Arbeit.

00:08:24: Und wir kennen ja diese Begriffenlichkeit auch heute, also emotionaler Overloot und so weiter, mentaler Overload.

00:08:33: Was bedeutet diese emotionale Arbeit?

00:08:35: Die bedeutet dass wir permanent unsere Gefühle versuchen zu regulieren um eben Erwartungen zu erfüllen, die sie von allen Seiten kommen.

00:08:48: Ja, wir lächeln, obwohl wir genervt sind eigentlich.

00:08:52: Wir bleiben ruhig obwohl wir innerlich unwahrscheinlichen Druck haben.

00:08:56: Ja sehr anstrengend

00:08:58: und wir kennen das natürlich auch.

00:08:59: wie sagen ja wo wir eigentlich nein meinen oder wo eigentlich nein?

00:09:02: vielleicht die günstigere Variante wäre ne?

00:09:07: Und ich finde dass hört man schon allein wenn man das hört.

00:09:12: Das kostet unwahrscheinlich in Energie und die kann man auch messen.

00:09:18: Also Meta-Analysen zeigen dazu so ganz klar, je mehr emotionale Arbeit wir leisten.

00:09:24: Das so höher ist die Wahrscheinlichkeit für emotionale Erschöpfung und Burnout?

00:09:33: Ja das ist ja genau der Punkt.

00:09:38: was man in der heutigen Zeit immer mehr hört ist dass Burn out eben nicht entsteht weil wir ganz viel tun Und was wir tun, erschöpft uns oder lässt uns ausbrennen?

00:09:55: Sondern das der Punkt wie weit wir uns von dem entfernen und von uns selbst entfernen.

00:10:03: Weil wir uns ja zurücknehmen.

00:10:08: Wir beide kennen ja auch diesen Zusammenhang zwischen emotionaler Dissonanz.

00:10:14: also Innerlich sind wir genervt, nach außen lächeln wir weil wir im Service sind.

00:10:19: Weil was müssen, weil es sozial gefordert wird von uns.

00:10:24: und da haben wir genau das!

00:10:24: Wir versuchen uns anzupassen und das korreliert ja höher mit Burnout als eine große Arbeitsverdichtung beispielsweise.

00:10:36: Ja, genau.

00:10:39: Und das ist eben... wir entfernen uns von uns außen die Emotion in ganz andere Emotionen.

00:10:47: Und das wird dann durch unser Nervensystem einfach verstärkt.

00:10:54: Das Grundthema ist ja, unser System Besicherheit herstellen und eine der wichtigsten Strategien dafür ist soziale Anpassung.

00:11:06: also wenn ich spüre... Ich passe mich an, ich gehöre dazu Dann bin ich sicher!

00:11:15: Und dann wird das Nerven-System belohnt.

00:11:20: Das Problem ist nur Wenn das eine Dauerstrategie ist, kurzzeitig geht das alles ja.

00:11:27: Verliere ich den Kontakt zu meinen eigenen Bedürfnissen.

00:11:33: und spannend ist auch der Körper weiß das viel früher?

00:11:37: Ja, stimmt.

00:11:41: Auch wenn wir angepasst reagieren zeigt unsere Mimik ganz oft in einer Mikro-Expression was wirklich los ist also Kurzbruchteile einer Sekunde.

00:11:56: Aber sie zeigen, unsere Mimik zeigt ganz zuverlässig unterdrückte Emotionen.

00:12:04: Ja genau das heißt ich sage vielleicht ja klar, klar mache ich das noch aber mein Gesicht zeigt ganz kurz Widerstand in unterschiedlichster Form.

00:12:16: vielleicht weil ich Verachtung zeige durch einseitiges Eindpressendes Mundwinkel die Aufgabe verachte oder weil ich mich selbst verachte, dass sich wieder Jahr gesagt habe.

00:12:28: Obwohl mein Inneres eigentlich nein sagen würde.

00:12:30: ja also das können unterschiedlichste Dinge sein Ja?

00:12:34: Oder eine Ärgerimpression in meinen Augenbrauen und in der Stirn, weil Ich mich über mich ärgere, weil ich Wiederjahr gesagt habe obwohl ich doch mächtig dran arbeiten wollte für mich einzustehen.

00:12:50: Wobei ich immer sagen muss wenn eine Führungskraft bei ihren Mitarbeitern Widerstand sieht.

00:12:58: In unterschiedlichsten Kontexten ist das ja erst mal ein gutes Zeichen, weil wenn jemand einen Widerstand hat dann hat er noch Energie und Engagement was er eindringen möchte.

00:13:06: Das finde ich immer ganz wichtig zu beachten.

00:13:10: Ja da können wir noch einen kleinen Weg gehen.

00:13:13: für Führungskräfte unwahrscheinlich wichtig des Lesens zu lernen.

00:13:18: Also gerade auch dieses überfordert zu sein, diese Dissonanz.

00:13:25: Wenn ich die erkenne als Führungskraft kann ja ganz anders in den Kontakt mit meinen Mitarbeitenden gehen.

00:13:32: Und die Grundlage dafür ist das war uns... Das war diese Wahrnehmung.

00:13:37: einfach wieder Schulen und da kann ich gerne auch alle zu einladen wir verlinken das mal hier drunter Wir haben eine kleine Wahrneemungs-Challenge erarbeitet So fünf Tage kostenfrei sind fünf Uhr, die dich mehr einfach in diese Wahrnehmung reinbringen und das auch ein Thema Burnout-Signale zu erkennen.

00:14:02: Und da haben wir ja auch am Ende des Tages Verantwortung für unsere Mitarbeitenden.

00:14:07: Unbedingt!

00:14:10: Ja genau nochmal zurück.

00:14:11: also der Punkt ist ja was wir gesagt haben.

00:14:16: Ich sage, ja klar mache ich das auch noch.

00:14:20: Vielleicht habe ich hier auch ein paar Worte die das mitunterstützen, dass ich es eigentlich nicht will und mein Gesicht zeigt irgendwas anderes.

00:14:28: So vielleicht der Ärger, vielleicht auch über Forderung.

00:14:38: Vielleicht auch Angst.

00:14:39: Nicht zu genügen also ganz unterschiedlich.

00:14:44: Warum ist dann aber diese Abgrenzung so schwer?

00:14:47: Also es reicht ja nichts zu sagen da du musst dich mal ein bisschen davon finanzieren.

00:14:50: Ja, genau.

00:14:52: Klar ist schon hilfreich wenn ich nicht ständig die News anmache weil sie nervig sind und...

00:14:59: Ja aber so einfach ist es ja nicht, ne?

00:15:01: Also ist ja so einfach gesagt dann grenzt dich doch halt ab sorg doch für Dich!

00:15:06: Ist aber zu kurz geimpft.

00:15:11: Weil Anpassung auch tiefer ankert ist.

00:15:17: Wir haben ja früh gelernt irgendwie freundlich zu sein, unkompliziert zu sein das andere Recht zu machen und dann gemerkt irgendwie dafür gibt es Anerkennung.

00:15:28: Und dadurch prägen sicher auch unsere Glaubenssätze, unsere Antreiber.

00:15:37: Da können wir ja verlinken nochmal auf die anderen Folgen also die Antreber, die uns durch unser Leben begleiten, die auf der anderen Seite natürlich positiv sind Entschuldigung, auf der einen Seite sind die natürlich das worüber wir jetzt hier gerade sprechen.

00:15:53: Die bekommen in diese emotionale Disrepanz.

00:15:56: Genau.

00:15:57: Also... Das heißt, Anpassung letztendlich nicht.

00:16:00: das Problem ist eigentlich und es ist eine Strategie, ne?

00:16:04: Ja genau.

00:16:06: Was ja den Blick total verändert.

00:16:08: Dann geht es nicht mehr darum ich mache etwas falsch sondern eher um.

00:16:13: Ich nutze eine alte Strategie in einer neuen Situation

00:16:21: Genau.

00:16:22: Und dazu kommt noch was in unseren unsicheren Zeiten, die wir jetzt gerade haben.

00:16:28: Verstärkt sich genau dieses Muster nochmal.

00:16:32: Menschen wollen Konflikte vermeiden, wollen dazugehören, wollen Stabilität und Sicherheit.

00:16:40: Das führt oft dazu, dass sie sich noch weniger zeigen.

00:16:44: Noch weniger auf ihre Bedürfnisse achten.

00:16:51: Ja, und also wenn wir über bewusstes Selbstverbinden sprechen dann geht es ja nicht darum.

00:17:00: Und das wie ich hier nochmal deutlich sagen geht es hier nicht darum von heute auf morgen komplett anders zu sein.

00:17:06: Weil das funktioniert nicht.

00:17:08: jeder von uns weiß dass Persönlichkeitserwicklung ein Weg ist.

00:17:15: Es geht letztendlich mehr darum, nicht sofort alles zu verändern sondern mehr wahrzunehmen.

00:17:20: Wieder in Kontakt mit sich selber zu kommen.

00:17:22: Ja, ja.

00:17:25: Hm, genau.

00:17:28: Bei der Veränderung ohne Wahrnehmung, dann nehme ich halt ein neues Funktionieren.

00:17:37: Also ich stule einfach ein neues Gerät ab was nur anders funktioniert aber wieder funktioniert.

00:17:45: So und daher Ist ja die Frage, wie schaffe ich es für mich in ein ehrliches Wahrnehmens zu kommen.

00:17:57: Da haben wir beide jetzt für heute mal ein paar praktische Tools mitgebracht und ich starte einfach mal.

00:18:08: Ich bin mal so bereit und starte hier mal mit Tool Nummer eins.

00:18:15: das können wir nennen der ehrliche Moment.

00:18:21: Und der ehrliche Moment bedeutet, nimm dir heute eine Situation.

00:18:32: Nur eine!

00:18:33: Vielleicht so am Schluss des Tages oder auch zwischendurch wenn du eine Situation hast, wenn nur einen Moment für dich hast und stell dir innerlich die Frage was will ich gerade wirklich?

00:18:50: Das geht überhaupt nicht darum das dann sofort umzusetzen.

00:18:56: Also es geht nicht darum, zu handeln.

00:18:59: Es geht auch nicht darum irgendwas zu verändern sondern einfach nur wahrzunehmen also die Frage zu stellen irgendwann im Laufe deines Tages was will ich gerade wirklich?

00:19:12: und dann mal reinzuspüren?

00:19:15: Und nur wahrzunehmen!

00:19:16: Ja ja und was wir eben auch wissen ist wenn wir das benennen dann ist das ja auch schon hilfreich für unser Nervensystem um ein Stück zu beruhigen

00:19:27: Definitiv.

00:19:28: Und das gibt schon so viel, sich das bewusst zu machen.

00:19:32: Ab ins Bewusstsein wahrnehmen, stehen lassen und dann mal gucken was passiert?

00:19:37: Weil dein Körper ist ja schneller als dein Geist.

00:19:42: Was hast du für ein Tool mitgebracht?

00:19:44: Ich

00:19:44: würde es in den Körpersignalen lesen natürlich, wie Migrosonanzexpertinnen.

00:19:52: Das wir schaffen einfach wieder mehr auf diese kleinen Signale zu hören

00:19:57: Das

00:19:58: kann irgendwie die Verspannung im Nacken sein.

00:20:02: Die Enge in der Brust oder das sehr oberflächlich flache Atmen, vielleicht auch so ein Druck im Bauch.

00:20:11: Ein bisschen auf den Bauch hören heißt ja das Sprichwort und es hat seinen tiefer liegenden Sinn weil natürlich auch über Nervenbahnen ist alles miteinander versnetzt bei uns.

00:20:26: Und was wir dort wieder wahrnehmen, nur wahrnehmen ohne dass wir es weiter irgendwie bewerten, das sind Hinweise.

00:20:37: Das ist ja nix Falsches bei einer Störung erstmal sondern ein Hinweis, dass ich mich erst mit mir verbinden darf auch

00:20:46: wieder.

00:20:46: Ja und speziell in Situationen.

00:20:50: Wenn ich in einer Situation bin dann mal reinzuspüren.

00:20:55: Okay cool okay.

00:20:59: Mein Tool Nummer zwei, also unser Gesamt-Tool Nummer drei heißt sanfte Abgrenzung.

00:21:09: Weil es muss ja gar nicht hart sein!

00:21:10: Muss ja gar nichts sein.

00:21:11: so hier ist stopp und da geht's nicht weiter sondern Abgrenzung kann ganz leise sein.

00:21:18: zum Beispiel kannst du folgende Formulierung wählen ich denke kurz darüber nach.

00:21:28: das hilft immer sich ein bisschen Zeit zu verschaffen und nicht sofort zu antworten.

00:21:35: Oder die Formulierung, heute passt es nicht für mich oder heute passt das für mich nicht.

00:21:45: Kannst du ja mal mit der Formulierung, mit der Betonung spielen kann auch ganz spannend werden?

00:21:51: Und das Entscheidende ist nicht welchen Satz du dir sozusagen für eine sanfte Abgrenzung zurechtlegst sondern deine innere Klarheit.

00:22:02: Das ist das Entscheidendem.

00:22:04: Dass du für dich klar hast, okay ich möchte jetzt für mich einen anderen Weg gehen nämlich sanft mich abzugrenzen und ich probiere einfach mal neuen Satz aus.

00:22:15: Ja?

00:22:16: Ich denke kurz drüber nach.

00:22:19: Gib mir ein bisschen Zeit!

00:22:20: Ich denke drüber noch, ich meld mich bei dir und schon ist der andere zufrieden weil er hat eine Antwort bekommen und du hast für dich Zeit und Raum geschaffen um einfach zusammen... Jetzt kann ich nochmal reinspüren wie es denn ist.

00:22:33: oder heute passt das für mich nicht.

00:22:36: Ja, was uns morgen noch mal sprechen.

00:22:39: Sampfte Abgrenzung also ganz charmant.

00:22:44: Ja, Sampfe Abgrenzungen finde ich auch wirklich gerade für Menschen die es anderen recht machen wollen auch

00:22:50: sehr

00:22:51: gut an.

00:22:52: Also wir schaffen ja da mehr Klarheit auch für unseren Gegenüber.

00:22:57: Als wenn wir sagen, ja mache ich auch noch und dann schafft man's nachher gar nicht weil die Tuduluse der Tudulsette so voll ist dass es um die Nacht vor zwei Stunden passt, was dann nach Stunden Arbeit reinpassen dürfte.

00:23:11: Und ich grenze mich halt nicht komplett ab?

00:23:14: Ja!

00:23:14: Ich bleibe in Verbindung mit meinem Gehieber und beide sind zufrieden.

00:23:20: Und gefällt da auch dem Zusammenhang noch ein Thema

00:23:24: ein.

00:23:25: also wenn jemand kommt und einen Wunsch an einem Zeit oder noch eine Arbeit ranträgt Erlebe ich es oft auch in den Coachings, dass viele sehr schnell dabei sind und sagen ja mach' ich.

00:23:40: Und hilfreich wäre doch oft mal nochmal nachzufragen was genau braucht der andere wie genau bis wann genau?

00:23:48: Ja wir haben so eine Vorannahme von Es muss es tun ist possible alles sein.

00:23:55: Das war

00:23:56: einfach mal rein zu dir auch ne Verbindung mit dem anderen das dass wir beide Klarheit haben über das, was eigentlich gewünscht ist.

00:24:05: Ja und da stoppt gerade bei mir an weil es bedeutet der eine spricht auf seiner Landkarte und sagt was er haben möchte und der andere empfängt diesen Auftrag auf seiner landkarte die aber ganz anders aussieht.

00:24:19: ja und dann antworte ich weil ich auf meiner Landkarten denke ich habe den anderen total verstanden aber vielleicht hab' ich ihn gar nicht verstanden.

00:24:26: Dieses Rückfragen, das ist so wertvoll um Klarheit und wie du es eben gesagt hast, um Klarheid über den Auftrag zu erhalten.

00:24:35: Und nicht vorschnell zu sagen ja, mache ich und hinterstellt sich raus war gar nicht so gemeint.

00:24:40: War ein ganz anderer Auftrag.

00:24:42: Ach

00:24:44: sehr schön!

00:24:45: Ja wunderbar!

00:24:48: Hast du noch

00:24:48: was?

00:24:49: Ich hätte hier noch so diese Tagesreflektion einfach nochmal, wo am Ende des Tages zwei Fragen zu stellen.

00:24:58: Wo war ich an diesem Tag bei mir?

00:25:01: Also, wo hab' ich mich selber gespürt und wo habe ich mich verlassen?

00:25:07: also im Sinne von... Ich hab' mich distanziert emotional von meinen Bedürfnissen.

00:25:15: Und auch da einfach erst mal wieder nur wahrnehmen.

00:25:20: Zu sagen,

00:25:20: ey

00:25:21: spannend!

00:25:22: In der Situation war's so.

00:25:23: und in der Situation Was war ich sehr bei mir vielleicht, ne?

00:25:29: Ohne es zu bewerten.

00:25:30: Einfach nur da sein lassen.

00:25:32: Vielleicht erkennt man dann irgendwelche Muster oder Strukturen die man braucht um bei sich zu sein oder so.

00:25:43: Ja das nimmt auch so viel Tempo raus wenn ich einfach mehr in diese Zeit gönne und ins Bewusste wahrnehmen gehe.

00:25:50: Super!

00:25:51: Vier tolle Tools Wahnsinn Wir freuen uns immer, wenn ihr uns schreibt ob du es mal ausprobiert hast.

00:26:00: Einen der vier Tools.

00:26:02: und vielleicht ist das wichtigste heute Du bist definitiv nicht erschöpft weil du zu wenig leistet.

00:26:10: Oh ja!

00:26:14: Vielleicht weil du dich oft verlässt um zu funktionieren um das mechanische Rot hier nochmal zu nutzen.

00:26:20: Ja genau Und der Weg da raus radikaler Schnitt.

00:26:29: Ja,

00:26:30: da sind ja eher so Momente in denen man wieder bei sich selber ankommt.

00:26:37: Und das Schöne ist ja und es geht nicht um Perfektion.

00:26:40: Es geht um ehrlich bei der Ankunft ganz ehrliche Momente zu schaffen.

00:26:47: Ja sie muss sich selbst bewusst

00:26:51: sein.

00:26:52: Ja und damit zahlst du automatisch, wenn Du das für Dich praktizierst auf Dein Selbstwert ein.

00:27:01: Und auf Deine eigene Selbstwirksamkeit für dich selbst.

00:27:05: Das wäre ein schöner Abschluss!

00:27:08: Ja also ganz wunderbar.

00:27:09: Oder?

00:27:10: Das ist ja...

00:27:11: Also, ja.

00:27:14: Herzchen fliegen durch die Luft.

00:27:15: Wir freuen uns, wenn ihr uns hier unten drunter was kommentiert einfach ne Wann ihr wieder bei mir selbst angekommen seid und wann das hilfreich für euch ist.

00:27:27: Wunderbar, sehr schön!

00:27:29: Ach, das war wieder toll Katina.

00:27:30: ein schönes Thema gerade in der heutigen Zeit und ich sage herzlichen Dank an dich Katina und ich freue mich auf unsere nächste Aufnahme in zwei Wochen.

00:27:41: Da freue ich mich auch sehr drauf.

00:27:43: Ich werde selbst gleich mal das Wahrnehmungsthema mitnehmen und meine Runde durch den Garten gedrehen.

00:27:49: Oh, wunderbar!

00:27:50: Hab viel Spaß dabei.

00:27:51: Ja.

00:27:52: Mit diesem Sinne liebe Britta, mach's gut, liebe Grüße nach Hannover.

00:27:57: Tschüss!

00:27:57: Schön dass du unsere Folge bis zum Schluss gehört hast.

00:28:01: Wir drücken ganz fest die Daumen, dass du was Praktisches und Nützliches für dich mitnehmen kannst Und konntest damit du es in deinen Alltag integrieren kannst.

00:28:11: Wenn du magst und dir unsere Podcast-Folgen gefallen, dann hinterlass uns doch gerne einen Like oder einen Kommentar.

00:28:18: Da freuen wir uns sehr drüber!

00:28:21: Und Achtung in zwei Wochen gibt's die nächste Folge.

00:28:25: Dafür kannst Du die Kanäle abonnieren.

00:28:27: Dann wirst Du auch sofort informiert.

00:28:29: Bis dahin habe ein emotionalen Tag und komm' in Deine Emotionpower.

00:28:34: Ciao.

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