FOLGE 48 - Was sind echte Stärken

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00:00:00: Was ist eigentlich deine größte Stärke?

00:00:04: Und wenn ihr jetzt bei dieser Frage zuerst etwas aus deinem Lebenslauf einfällt, dann bist du nicht allein und genau da beginnt das Missverständnis.

00:00:15: Denn eine Kompetenz ist etwas, dass du gut kannst und dass du dir erlernt hast und eine echte Stärke, wonach ich gefragt habe, ist etwas ,dass dir Energie gibt während du es tust.

00:00:33: Das ist der feine Unterschied mit einer wirklich großen

00:00:38: Wirkung!

00:00:41: Und so sage ich herzlich willkommen beim Emotion Power Talk, dem Podcast über Emotionen in der Führung.

00:00:48: Hier sprechen Katina Hacker, Mimik Resonanz-Expertin und ich, Britta Heiman, Mtrace Master Coach.

00:00:57: In unserer heutigen Folge geht es darum warum auch hochkompetente Führungskräfte ausbrinnen können.

00:01:05: Wir klären, was die positive Psychologie wirklich meint.

00:01:10: Nämlich nicht immer positiv denken und wir erzählen wie aus einem vermeintlichen Markl die größte Führung stärken werden kann.

00:01:20: also lehne dich zurück hör rein und finde heraus was Dich wirklich lebendig macht.

00:01:28: Hallo und herzlich willkommen beim Emotion Power Talk.

00:01:32: Ich bin Britta

00:01:33: Ja, und ich bin Katina.

00:01:35: Und schön dass ihr wieder dabei seid.

00:01:37: hervorragend im Montag.

00:01:40: So schön!

00:01:42: Wir wieder dabei und heute haben wir ein Thema mitgebracht das uns beide wirklich am Herzen liegt.

00:01:49: es geht um stärken aber nicht im Sinne von was kann ich gut oder Was steht in meiner Stellenbeschreibung?

00:01:57: Das kennen ja viele aus dem Business auch Sondern nicht oder, sondern es geht ja um etwas viel Grundlegeneres.

00:02:07: Nämlich was macht mich lebendig?

00:02:10: Was lässt mich aufblühen und was gibt mir Energie statt sie mir zu nehmen?

00:02:16: Und ich sage direkt dazu das klingt im ersten Moment vielleicht ein bisschen weich Ja aber Ich sage euch die Forschung ist da ziemlich klar

00:02:26: Ja das sogar sehr klar.

00:02:28: ne Brutta Lass mich mal mit einer kleinen Frage zum Einstieg anfangen.

00:02:33: Die stelle ich auch relativ oft im Coaching, wenn es gerade um dieses Thema stärken oder Stärken orientiertes Führen gibt.

00:02:40: Die Frage heißt dann... Wann hast du zuletzt nach einer abgeschlossenen Arbeit gedacht?

00:02:47: Nicht gut zu erledigtaken hierhin, sondern so das war genau mein Gefühl von dir.

00:02:56: Ich könnte jetzt irgendwie noch stundenlang weitermachen!

00:02:59: Und wenn ihr, liebe Zuhörerinnen und Zürcher gerade überlegt und nichts kommt.

00:03:04: Herzlich willkommen!

00:03:05: Das ist jetzt auf der Normalfall.

00:03:10: Die meisten Menschen können ihre Stärken nicht benennen.

00:03:13: Nicht weil sie keine haben sondern weil sie einfach zu unserer Persönlichkeit gehören und weil wir glaube ich nie gelernt haben danach wirklich zu schauen.

00:03:24: Ja, das würde ich auch sagen.

00:03:26: Weil wer lernt das denn schon?

00:03:28: Also wir lernen Mathe, wir lernen Deutsch und Englisch und Sozialkunden was auch immer in der Schule aber lernen wir was unsere Stärken sind, was uns aufblühen lässt Auf alle Fälle jedenfalls in den wenigsten Schulen Und ich erlebte es bei Klienten genauso.

00:03:46: Da kommt beispielsweise jemand rein Hat fünfzehn Jahre Führungserfahrung.

00:03:51: Also wirklich gestandene Führungskraft, hat Teams aufgebaut, Krisen gemeistert moderiert.

00:03:59: und wenn ich dann frage was sind deine Skills?

00:04:03: Was sind deine Stärken?

00:04:06: Dann kommt erst mal schweigen oder eine Liste so von Soft Skills.

00:04:10: Ich bin teamfähig oder was auch immer die denn wie aus dem Bewerbungsschreiben klingen.

00:04:18: Und das ist ja das Ding, diese Liste hat oft wenig damit zu tun was diese Person wirklich antreibt.

00:04:25: Also was bringt mich morgens dazu überhaupt aufzustehen?

00:04:30: Meistens sind es allerdings so erlernte Antworten also weniger wirklich gefühlte Wahrheiten, was man spürt als Mensch.

00:04:41: Genau da setzt ihr unsere Episode heute an.

00:04:44: Ja, wir schauen uns mal an was Stärkenorientierung wirklich bedeutet.

00:04:50: Mit dem wissenschaftlichen Hintergrund aus unserer positiven Psychologie ne?

00:04:55: Und lasst uns einfach mal darüber sprechen wie wir Stärkungen im eigenen Körper spüren können und schauen was das für Führung bedeutet.

00:05:04: letztendlich also Wie kann ich bei anderen stärken erkennen auch wenn diese Menschen den geht's genauso wie allen anderen selbst gerade überhaupt gar keinen Zugang dazu haben?

00:05:14: noch

00:05:15: Ja.

00:05:17: Okay, dann steigen wir doch mal ein mit so'n bisschen Fundament, so'nn bisschen Hintergrund.

00:05:24: Wie hast du ja schon gesagt?

00:05:25: Unser beider Hintergrund ist unter anderem die positive Psychologie und da isst ihr einer meiner Lieblingspsychologen der Martin Seligmann.

00:05:36: Und beim Thema Stärken hat er auch mit Christopher Peterson zusammengearbeitet und das Vier-Charakterstärke-Modell entwickelt.

00:05:50: Und da wird auch erläutert, dass es so eine ganz wichtige Unterscheidung gibt nämlich zwischen Talenten, Fertigkeiten und Charakterstärken.

00:06:03: Und es ist ganz spannend, habe ich auch mal in einem Seminar die Teilnehmer gesucht.

00:06:07: Wie sie das denn umschreiben würden und da viel den meisten relativ schwer.

00:06:14: Was wir uns aber merken können, Talente sind angeboren.

00:06:19: Also wenn ich zu einem Fußballspieler sage der hat aber echtes Talent dann muss er das von Geburt an wirklich.

00:06:25: der kommt auf die Welt und spielt grandiosen Fußball.

00:06:30: Wir

00:06:32: sind

00:06:32: Ballgefühle.

00:06:33: Genau, eben!

00:06:38: Fertigkeiten können wir erlernen das können wir alles machen.

00:06:42: ja also im organisieren kannst du besser werden es kann zu lernen ein projekthaftes arbeiten kannst zu lernen und so weiter und zuvor.

00:06:51: Und jetzt kann man zu charakter stärken.

00:06:54: Die sind nämlich was ganz anderes.

00:06:56: Du hattest eben das nämlich schon mal gesagt.

00:06:58: die sind Teil deiner Persönlichkeit Die zeigen sich als konsistente Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster.

00:07:10: Das finde ich ganz spannend, denn das Entscheidende ist wenn du sie lebst fühlst du dich authentisch.

00:07:17: Und es ist gerade so eine Gänsehaut weil da ist es so ein tolles Gefühl!

00:07:21: Weil

00:07:21: Du wirst dann einfach nicht müde das zu machen, sondern du wirst lebendig.

00:07:27: Ja?

00:07:28: Weil ich kenne das wenn ich einen Seminar gebe oder egal wie herausfordernd ein Coaching-Termin war.

00:07:35: Ich gehe da raus und bin Energie geladen!

00:07:38: Und das sind Charakterstärken des Lebens von Stärken.

00:07:44: Diese Unterscheidung zwischen Talenten, Fertigkeiten und Charakter stärken finde ich so wichtig weil die sofort eine Frage verändert ja die wir uns stellen können.

00:07:54: Die meisten Führungskräfte fragen, was kann ich?

00:08:01: Aber die stärkenorientierte Frage dahinter ist ja, wenn nicht auf dem Peak meiner Möglichkeiten bin.

00:08:08: Genau da eintauche das, was du gesagt hast, egal wie herausforderndes Coaching war, du kommst glücklich raus, du hättest Energie geladener.

00:08:20: Und diese Frage, also was bin ich wenn ich genau auf dem Höhepunkt meiner Möglichkeiten bin ist ja eher eine emotionale Frage.

00:08:28: Eine die wir im Körper beantworten vor der Kopfstudie überhaupt analysiert das was du jetzt auch gerade gesagt hast.

00:08:34: Ich fühle mich leicht, ich fühl mich entspannt Ja ich fühle sich fröhlich.

00:08:40: und ich frage so meine Klientin manchmal Erinner dich mal an einen Moment wo du wirklich in deiner Kraft warst.

00:08:48: Dann gehen wir da rein in den Moment und dann sind die Fragen, wie hat sich das angefühlt?

00:08:54: Wo in deinem Körper spürst du das.

00:08:57: Und das ist oft der Moment wo etwas wirklich Interessantes passiert.

00:09:05: Was passiert denn?

00:09:07: Du kennst es wahrscheinlich auch.

00:09:08: ja manche werden ganz ruhig und manche lächeln so auf eine bestimmte Art.

00:09:13: nicht dass höfliche alles gut lächern sondern sowas echtes irgendwie.

00:09:19: Manche kriegen eine Gänsehaut, passiert auch.

00:09:22: Und hier kommt Mimik-Resonanz ins Spiel.

00:09:24: Nämlich so als wahr Selbstwahrnehmungswerkzeug.

00:09:29: Bevor ich Mimic bei Anna lese, lerne ich meine eigene zu spüren.

00:09:34: Wir sagen ja auch ganz oft Empathie vor Empathien.

00:09:40: Welchen Ausdruck ... Also selbst zu spühlen?

00:09:42: Welchen ausdruck macht mein Gesicht wenn ich über diese Tätigkeit spreche die mich wirklich trägt.

00:09:49: Und ... welche, wenn ich über sie spreche?

00:09:54: und also der Gegensatz dazu, ja?

00:09:56: Welche Aufgaben, die ich nur erledige, welcher Ausdruck habe ich dann im

00:10:01: Gesicht?".

00:10:03: Also wie fühlt sich das an, ne?

00:10:04: Wie fühlt

00:10:04: es sich das ein,

00:10:05: ja!

00:10:05: Ja genau.

00:10:07: Und diese beiden sehen unterschiedlich aus.

00:10:11: Und dass das nach ist keine Theorie sondern Das ist tägliches Arbeiten.

00:10:19: Das war so ein Coaching-Attakt täglicher Leben, ne?

00:10:22: Genau und das ist ja auch das was du in deinen Mimik-Resonanz-Seminarien ja auch transportiert hast, also selbst die die mimischen Veränderungen darzustellen und dabei ins Fühlen reinzugehen, was ja in beide Richtungen funktioniert.

00:10:37: Ja es ist so krass weil ich verbinde es mal mit einer weiteren Forschung.

00:10:47: Es gibt noch einen führenden Stärkenforscher, den Alex Lindley.

00:10:51: Der beschreibt drei Merkmale echter Stärkung.

00:10:55: Erstens und das ist das körperliche Merkmal du spürst vor der Tätigkeit eine Art Sog.

00:11:03: also das zieht dich sozusagen richtig da hin.

00:11:06: eine Vorfreude fast so ne Ungeduld ja.

00:11:12: Und zweitens, während der Tätigkeit gerätst du in einen Zustand den wir aus der positiven Psychologie auch kennen und zwar den Flow Moment von Mihaly Chitschen-Mihaly.

00:11:25: Das ist aber super dass

00:11:27: du das freie Händliche aussprechen kannst

00:11:28: den Namen.

00:11:28: Echt ne?

00:11:29: Dieser Name, dieser Name ist schon echt Challenge!

00:11:33: Das ist der Psychologe Mihaly-Chitschenmihaly.

00:11:40: Der hat das unwahrscheinlich toll beschrieben, von dem gibt es auch Bücher.

00:11:45: Dieses Flowmoment der entsteht ... Wenn ich eben meine Stärken suche, wenn ich da so richtig eintauche ja dann vergeht die Zeit ganz anders.

00:11:58: Du bist viel präsenter und Die Leistung entsteht wie von selbst.

00:12:06: Und in diesem Flow-Moment kennt man ja oft auch im Sportbereich.

00:12:09: Da wirst du als Sportpsychologin ja auch was zu sagen können, weil das ist ein ganz, ganz toller Moment!

00:12:16: Also erstens hat so'n Sog zweitens der Flowzustand und drittens, dass es das, was ich für Führungskräfte besonders wichtig finde... Du bist danach nicht erschöpft sondern erfüllt Manchmal, wir haben es auch schon gesagt sogar energetisierter als vorher.

00:12:36: Egal wie anstrengend das vielleicht für jemand anders erscheinen

00:12:40: mag.

00:12:41: Ja

00:12:44: und jetzt kommt der Kontrast den ich total wichtig finde.

00:12:48: Denn natürlich gibt's irgendwie so Dinge die ich gut kann.

00:12:52: Vielleicht sogar sehr gut.

00:12:54: Die mich aber trotzdem ermüden.

00:12:57: Das sind erlernte Fertigkeiten die irgendwie zur Routine gewonnen sind.

00:13:01: Ja, also Buchhaltung kann ich natürlich auch sehr gut... Spaß macht mir das nicht!

00:13:10: Und ich nenne gerade sowas ganz gerne mal kompetente Erschöpfung.

00:13:15: Die dann entsteht bei Aufgaben, die ich irgendwie gelernt habe, die Fertigkeiten sind, die zur Ruine werden, die irgendwie gut funktionieren aber nicht wirklich in die Energie bringen.

00:13:27: Also ich habe da auch wieder ein schönes Beispiel aus dem Coaching heraus.

00:13:31: Da hatte ich eine Führungskraft, die war eine exzellente Moderatorin und alle haben mir das auch bestätigt, dass sie das wirklich sehr gut macht gerade im Konflikt.

00:13:41: Da war die richtig toll dort irgendwie zwischen den Parteien zu vermitteln und solche Sachen.

00:13:47: Und sie selbst sagte allerdings wenn es ja aus diesen Moderationssituationen rauskommt ist die Gladwene Flunder Total leer und erschöpft.

00:13:59: Das ist natürlich ein Hinweis, um da mal tiefer zu gucken.

00:14:03: Und es stellte sich heraus die echte Stärke war nicht die Moderation oder die Vermittlung zwischen den Parteien sondern das war die Problemanalyse im stillen Sich zurückzulehnen und sich zurückzuziehen uns überlegen Wo liegt denn die Ursache?

00:14:18: Wir sind die Beteiligten.

00:14:19: wie ist die Dynamik in den ganzen Sachen?

00:14:22: das Strukturieren von dieser Komplexität im Konflikt.

00:14:28: Das Moderieren, das hat sie gelernt weil es erwartet wurde einfach von ihr.

00:14:32: aber es war nicht wirklich ihre Kraft, die Sogwirkung.

00:14:38: hat sie da nicht gehört was du gerade gesagt hast.

00:14:42: Ja und ganz ehrlich ich glaube dass trifft ganz viele Führungskräfte Weil du ja als Führungskraft über Jahre, die du tätig bist in deinem Umfeld deine Kompetenzen aufbaust.

00:14:53: Besser wirst auf dem was du tust.

00:14:58: Aber sich im Zweifel nie gefragt haben wo zieht es mich eigentlich hin und was ist wirklich meine Stärke?

00:15:05: Sondern sie Erwartungen erfüllt haben ihre eigenen und jedes umfeldes oder sich auch mal gefragt haben Ist das eigentlich meine Stärke, was ich gerade hier den ganzen Tag zu tue?

00:15:18: Ja und es ist jetzt ja auch kein Vorwurf an irgendjemanden.

00:15:21: Weil das System macht das ja so.

00:15:24: Du startest irgendwann in irgendeine Ausbildung oder in irgendwelchen Job Und dann läuft das so und es fängt ja noch viel früher an wenn man... Ich hoffe ja dass es sich, ich habe da wenig Bezug zu der Schule aktuell vielleicht ein bisschen verändert hat.

00:15:39: aber ich kenne Schule.

00:15:41: Da werden Defizite behoben.

00:15:43: Wenn du nicht gerne liest oder nicht gut liest, dann kriegst du jemand an die Hand der mit dir liest.

00:15:49: Wo ich sage aber vielleicht möchte sie mir ihre jetzt gerade gar nicht lesen und in ihrer Stärke ist vielleicht Mathe oder was auch immer.

00:15:56: das andere kommt glaube ich sowieso ja und ob nun in einer Schule oder im Beruf ist es ähnlich weil da gibt's einen Job zu tun dann hast eine Stellenbeschreibung Und manchmal finden die Menschen stärken auch irgendwie ein bisschen verdächtig.

00:16:17: Weil das ja viel zu leicht, da ist ja ... Wie so Arbeit muss doch schwer sein!

00:16:24: Aber zum Quatsch sage ich nur, weil das ist doch der Punkt.

00:16:27: Echte Stärken fühlen sich leicht an und wenn du es als Unternehmen schaffst eine Herrschaft von Mitarbeitern zu haben, die auch noch stärkenorientiert einzusetzen oder die ihr stärken orientierte eingesetzt sind.

00:16:44: Dann fühlt sich das alles leicht an, weil dann läuft es alles.

00:16:47: Und nicht ... Weil die Menschen keine Herausforderungen haben, sondern ... Weil sie sich richtig ... Weil ihre Stärken sich gut anfühlen.

00:16:58: Ja?

00:17:00: Das als Stellhebel zu identifizieren ist aus meiner Sicht in der heutigen Zeit ein Game-Challenger für einen Unternehmen.

00:17:11: Mhm.

00:17:11: Lass uns doch mal da in die Praxis kommen!

00:17:14: das, was es uns noch mal ein Stück näher bringt.

00:17:18: Irgendwie sind ja die meisten gewohnte Stärken so über den Kopf zu suchen.

00:17:24: Was kannst du besonders gut?

00:17:26: Das ist gerade, haben wir ja vorhin schon gesagt, nicht die Frage, die uns in die wirklichen Stärkungen bringt.

00:17:31: Es kann ums zu Fertigkeiten bringen und dann zu Talenten bringen aber nicht wirklich zu Charakter stärken.

00:17:38: Und danach war irgendwelche Tests Lesen vielleicht Beschreibung zu Persönlichkeitstypen, Fragen mal Menschen um uns herum.

00:17:49: Das hat alles seinen Wert und das sollten wir gut einordnen.

00:17:54: Allerdings ist der erste und verlässlichste Kompass letztendlich unser eigener Körper.

00:18:03: Gehen wir mal in die Übung?

00:18:04: Wir wollten es ja praktisch machen die wir sofort mal hier ausprobieren können.

00:18:08: Das sind alle herzlich eingeladen, die mitzumachen.

00:18:13: Denkt jetzt mal an eine Tätigkeit, ne Aufgabe oder Rolle, wie ihr in letzter Zeit ausgeübt habt.

00:18:21: Eine bei der ihr danach das Gefühl hattet... Ja!

00:18:25: Das war genau richtig.

00:18:28: Das war genaue Mindster habe ich Energie gekriegt, da ist diese Sogwirkung gespürt.

00:18:34: Und jetzt schließt mal die Augen und lasst den Blick weich werden.

00:18:39: Hört da mal in euren Körper, wo spürt er dir das genau?

00:18:43: Wie spürts ihr es?

00:18:45: vielleicht in bestimmte Wärme?

00:18:48: Weite in der Brust, entspannte Schultern... Eine Lächeln geht vielleicht über das Gesicht.

00:18:53: Schaut mal hin, wo im Körper spürst du das wie?

00:19:09: Das ist so toll!

00:19:10: Ich habe das gerade mitgemacht.

00:19:12: Bei mir ist das ein ganz... Warmes, kribbeliges Gefühl, dass so an den Seiten vom Kopf am Nacken runter über die Schultern und ganz warm ins Herz geht.

00:19:21: Dann

00:19:24: warst du der Stärken auf der Spur?

00:19:26: Ja genau!

00:19:30: Nicht zum Ärgern sondern sozusagen als Übung.

00:19:33: das Gegenstück Wenn ihr mögt.

00:19:37: denkt jetzt mal in eine Aufgabe, die ihr zweier ledigt habt aber danach eher so ein leises Puh gespürt hat und vielleicht sogar auch gemacht habt.

00:19:53: Und da meine ich nicht, dass er schöpfte... Ich habe etwas Schwieriges gemeistert, sondern so ein Polisleeres endlich fertig also eher so'n leeres Gefühl.

00:20:06: was spürt ihr dann?

00:20:10: Also auch da vielleicht mal ganz kurz die Augen schließen oder den Blick weich werden lassen.

00:20:16: Und mal kurz Mini in diese Situation eintauchen, ja?

00:20:20: Was spürst du dann?

00:20:21: Ist es vielleicht eher eine Enge oder eine Schwere?

00:20:27: Vielleicht ein leichtes Ziehen in den Schultern nach vorne?

00:20:31: Wer weiß!

00:20:32: Du wirst das wissen...

00:20:35: Es zieht mich richtig runter,

00:20:36: ne?!

00:20:38: Ja genau, eben da ist so was ... So eine schwere Lehre irgendwie, ne?

00:20:45: Genau, aber bleibt da nicht zu lange drin?

00:20:47: Denkt lieber wieder an die andere Situation.

00:20:50: Grundsätzlich sind das ja erstmal Körpersignale, die uns erzählen ob wir in unserer Kraft waren oder nur in unsere Funktionen und diese Unterscheidung ist fundamental für Emotionscoaching Was wir uns ja merken können, bevor ich Emotionenweise einsetzen kann muss ich lernen sie zu empfangen.

00:21:17: Ja auch mal darauf zu hören und reinzuspüren.

00:21:20: was wollen mir meine Emotion eigentlich sagen?

00:21:23: Weil die sind ja permanent da!

00:21:27: Und da sich auch den Raum und die Zeit zu nehmen hin zu spüren.

00:21:37: Ja und genau da setzen wir an Mimik, Resonanz als Selbstpraxis.

00:21:42: Empathie ist die Grundlage für Empathy.

00:21:46: Genau!

00:21:47: Das ist mir wirklich wichtig zu betonen auch immer wieder das Mimikkresonanz oft so als Technik beschrieben wird.

00:21:54: andere zu lesen.

00:21:56: Ja haben ja ganz viele Angst vor.

00:21:59: Aber die eigentliche Basis ist Empathied, die Selbstwahrnehmung der eigenen Gefühle zu wissen wie spürt Wo sitzen die im Körper?

00:22:07: Wie fühlt sich Traurigkeit an, wie fühlt das Begeisterung an und wie spüre ich es mit dieser Leichtigkeit oder Schwere.

00:22:18: Wenn ich erst mal weiß, wie sich bei mir diese Gefühle anfühlen, wie mein echtes Engagement vielleicht aussieht – im Urunterschied zu aufgesetzter Begeistrogen!

00:22:31: Dann kann ich es auch beandern unterscheiden was echt ist.

00:22:37: Ich mache im Training manchmal die Übung, wo die Teilnehmer über etwas sprechen sollen was ihnen wirklich wichtig ist.

00:22:46: Das macht natürlich schon mal was und dann über etwas dass sie gut können aber das ihm gleichgültig ist.

00:22:55: Und dann schauen wir einfach mal gemeinsam hin.

00:22:57: Was ist denn der Unterschied?

00:22:58: Was ist der Unterschied im Gesicht?

00:23:00: Was is der Unterschied in einer Körperhaltung?

00:23:07: Es ist echt verblüffend, welche Unterschiede oder wie deutlich auch diese Unterschiede sind und wie wenigen das vorher überhaupt bewusst war.

00:23:18: Was da passiert?

00:23:19: Ja, ja.

00:23:22: Ich glaube es ist hoch spannend wenn man das dann zurückgespiegelt bekommt.

00:23:26: Das ist so was ähnliches.

00:23:30: Das erinnert mich an einen Klienten, eine Klientin nennen wir ihn mal Michael.

00:23:39: Da haben wir es natürlich geändert.

00:23:41: Michael ist Abteilungsleiter und grundsätzlich sehr analytisch, sehr kompetent und auch schon echt lange in seinem Job.

00:23:50: Und er kamen weil er sich zunehmend leer fühlte.

00:23:54: Obwohl der objektiv wirklich erfolgreich war, ein tolles Team geführt.

00:23:59: also das hat super alles funktioniert!

00:24:06: Kottingsitzung, eine Übung gemacht und habe ähnlich wie das was du ihm erzählt hast.

00:24:12: Ihm gebet mir von einem Projekt zu erzählen dass ihn wirklich begeistert hat.

00:24:18: So!

00:24:19: Und ich hab dabei nicht so sehr auf den Inhalt gehört.

00:24:22: War zwar auch spannend aber hab eher auf ihn geschaut... Auf seinen Gesicht, auf seine Körperhaltung.

00:24:31: und da war dieser Moment.

00:24:33: sprach über ein Projekt, wo er mit einem kleinen Team eine komplexe Systemlösung entwickelt hatte.

00:24:40: Komplett eigenständig und sein ganzer Körper wurde anders aufrechter die Augen wurden lebendiger.

00:24:51: also ich habe da eine richtige echte freude gesehen die nicht beschreiben kann etwas anderes Weil das war wirklich tiefste, tiefste echte Freude.

00:25:06: Und da war er so ganz er selbst und es war auch für ihn der Durchbruch und zwar nicht weil ich ihm gesagt habe dass ist deine Stärke sondern weil er selbst gespürt hat ja und ich es gespiegelt habe.

00:25:26: Also das war ein magischer Moment.

00:25:29: Das glaube ich dir, also man kriegt ja selber schon Gönsehaut wenn du das berichtest und das ist nie die Krisonant als Kutschengeldzeug.

00:25:35: Du liest halt nicht um zu analysieren sondern du liest um zu spiegeln, um jemanden sich dort zu machen was in ihm leuchtet.

00:25:45: und das verändert Menschen letztendlich weil wir uns oft selbst nicht sehen nicht aus bösen Willen, sondern weil es einfach so zu unserer Persönlichkeit gehört.

00:25:58: Wir sehen meistens nur was wir leisten und jemand der uns wirklich auf uns schaut, der sieht da mehr.

00:26:10: Das zeigt ebenso gut warum Stärkenarbeit niemals ohne emotionale Ebene geht oder nur halb funktioniert.

00:26:18: Ich kann niemand sagen du bist in strategischen Denken super Aber wenn das nur als Satz da ankommt und kein Körper sich jetzt erleben dahinter steckt, dann landet es halt nicht.

00:26:31: Es bleibt Information!

00:26:34: Aber wenn jemand wie dein Klient Michael den Moment kennt wo diese strategische Denken wie sich die Fliegen anfühlt ja Dann wird's wirklich zu einer Kraft und zu einer Stärke.

00:26:47: Ja Das ist wahr.

00:26:51: Und wenn wir jetzt noch drückt mir den Blickweiten von der individuellen Stärkenarbeit hin zur Führungsperspektive.

00:27:00: Denn im Positiv-Liederschiff ist Stärkorientierung kein netter Ansatz, sondern es ist ja Kernprinzip durch das Permalitmodell und Studien zeigen unter anderem die Gallupstudie zeigt dass seit Jahrzehnten haben die gemessen, dass Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die das Gefühl haben ... Dass ihre Stärken täglich eingesetzt werden können oder auch abgefordert werden, signifikant engagierter sind.

00:27:39: Sechsmal so engagiert!

00:27:41: Das muss man sich mal überlegen.

00:27:42: Sechmal so engagiert, sagt Gallop.

00:27:46: Aber das finde ich schon atemberaubend.

00:27:48: Und dann schlägt es sich in allem nieder.

00:27:52: Stichwort Produktivität, stichwort Qualität.

00:27:56: Teamzusammenhalt, Krankenstandsquoten brauchen wir nicht darüber sprechen, dass die sehr gering sein werden.

00:28:07: und das was ich ganz deutlich sagen möchte weil das glaube ich ein großer Irglaube ist stärken orientiert ist kein Wohlfühlprogramm.

00:28:18: Also, da geht's nicht darum.

00:28:20: Ich mach das weil ich den nett finde und bin so weich gespielt, sondern es ist eine echte Leadership Strategie.

00:28:26: Das ist hoffentlich auch schon deutlich geworden bei dem wie ich darüber spreche.

00:28:31: Damit steigerst du die Produktivität und die Ergebnisse deines Unternehmens.

00:28:36: Und dann der Abteilung

00:28:36: genau.

00:28:38: Mega!

00:28:39: Ich kann's mir als Führungskraft wirklich leicht machen, ne?

00:28:41: Ja, definitiv.

00:28:44: Gut manchmal ganz kurz noch nachgesetzt.

00:28:48: Kann ich aber ja auch nicht mir meine Mitarbeiter neu matchen, ne?

00:28:56: Die sind dann auf dieser Position und meistens habe ich die Aufgabe damit das Ganze zu managen.

00:29:04: Aber es gibt da auf alle Fälle unterschiedliche gute Ansatzpunkte um das in die Tat umzusetzen haben.

00:29:15: Ja... Und grundlegend ist das wieder das Thema, was uns so wichtig

00:29:19: ist.

00:29:19: Unser Lieblingsthema!

00:29:20: Also mit unserer Inhaltung selbst wenn ich mein Team bin seit meinem Team zwangsbeglückt bin

00:29:31: ja

00:29:32: auch da wenn ich eine innere Inhaltungen habe oder konditioniert bin dass sie nur auf Defizite schaue und diese Männische was läuft nicht gut?

00:29:42: Was muss besser werden?

00:29:43: wo es die Lücke?

00:29:44: Ja, dann komme ich ja auch nicht vorwärts.

00:29:45: Das ist ja nur die hellste Wahrheit dahinter, ja?

00:29:49: Und wenn ich hingehe und mir das wirklich klar ist diese stärken Orientierung was das macht und überlegt ihr mal sechsmal so engagierte Mitarbeiter.

00:29:59: Genau!

00:30:00: Dass das mal stehen für den einen oder anderen hier.

00:30:03: Ja.

00:30:04: Stärkenorientierung fragt immer zusätzlich.

00:30:07: Klar dürfen wir auch gucken was nicht funktioniert.

00:30:09: aber stärken orientiert fragt Wer im Team ist in welcher Situation am wirksamsten?

00:30:17: Ja.

00:30:17: Auch wenn das da gerade nicht läuft, dann können wir gucken wer kann hier mit seinen Stärken aktiv werden dass es wiederläuft.

00:30:26: So ist

00:30:26: das!

00:30:28: Und welche Aufgabe braucht welcher Art von Energie?

00:30:34: und ganz wichtig und das ist nämlich eine der Hauptaufgaben die wir als Führungskräfte mit haben wie schaffe ich Bedingungen unter denen Menschen ihre Stärken wirklich eindringen können, anstatt eben nur Pflichten zu erfüllen.

00:30:50: Genau.

00:30:51: Nicht ein

00:30:51: Rahm schaffe ich dazu.

00:30:53: Ja.

00:30:53: Das ist meine Aufgabe als Positiv-Lieder und ganz ehrlich das ist ja ein extremer Paradigmenwechsel

00:31:03: für den einen oder anderen auf jeden Fall.

00:31:05: Auf jeden Fall!

00:31:06: Ich hätte

00:31:07: nehmen auch schon in Führungskräfte war die inzwischen

00:31:10: Ja,

00:31:11: in dem Blick auf die Stärken sind.

00:31:15: Und ich würde sogar sagen, ich kenne auch ein paar, die haben echt das Talent zu positiv Lieder.

00:31:20: Da bin ich wirklich mächtig begeistert.

00:31:25: und das Schöne ist jetzt so einfaches beginnt im Gespräch.

00:31:32: Als Führungskraft kann ich in einem ganz normalen mitarbeitenden Gespräch damit anfangen damit anfangen, mal andere Fragen zu stellen.

00:31:45: Nicht nur die Frage was hast du diese Woche geschafft?

00:31:50: Sondern wann warst Du diese Woche eigentlich so richtig bei Dir?

00:31:55: Vielleicht tut das in ein oder anderen erst einmal irritieren, so eine Fragestellung aber ich kann das ja erläutern!

00:32:00: Ich kann ja sagen, wann hattest Du das, was Du getan hast diesen Einsog dieses Gefühl Du könntest stundenlang weitermachen um zu erklären, wo du mit deiner Fragestellung auch mit ihm hin willst.

00:32:14: Also das zu spüren und ... Das wird für viele ungewohnt klingen.

00:32:22: Weil wenn ich jemanden frage, ne?

00:32:24: So wann warst du diese Woche so ganz bei dir?

00:32:27: denn würden mich einige meiner Kollegen glaub ich immer moment komisch angucken?

00:32:32: Ja aber nach drei vier Gesprächen Wenn der Mitarbeiter merkt ist es meine Führungskraft nicht nur Macht, weil sie etwas in einem Seminar gelernt hat.

00:32:45: Sondern dass sozusagen zur Persönlichkeit meiner Führungskraft wird, dann entsteht zwischen meiner Füllungskraft und von mir ein ganz anderer Rapport, eine ganz andere Beziehung.

00:32:58: Dann schwingen wir ganz anders miteinander.

00:33:02: Es entsteht hundertprozentig ein ganz tieferes Vertrauen.

00:33:07: Weil der Mitarbeiter dann spürt ... Oh, meine Führungskraft sieht mich.

00:33:11: Registriert auch und merkt sich bestenfalls auch, wobei bei welchen Tätigkeiten ich eben aufblühe.

00:33:23: Und sieht nicht nur meine To-do-Listen sondern mich als Person.

00:33:27: Ja das

00:33:28: heißt die Wahrnehmung drauf zu schärfen?

00:33:31: Und jetzt kommt wieder Mimikresonanz ins Spiel.

00:33:34: Die sei eben nicht in der Führungsrolle zur Selbstwahrnehmungen sondern anderen Menschen zu spüren, zu sehen.

00:33:43: Ja wenn ich als Führungskraft im Lernen diese Mikro-Expression weißte wo würde ich jemand echte Freude mit rüber bringen zu lesen?

00:33:51: Also diese blitzschnellen echt emotionalen Signale die jeder Mensch zeigt oft ohne dass er das weiß.

00:33:59: dann erkenne ich jemandem Dann erkennere ich wo engagiert sich derjenige wirklich und wann funktioniert jemand nur?

00:34:09: Und das ist eben Wahrnehmungsschärfen.

00:34:12: Hinhören, hinschauen.

00:34:14: Kann ich einen Kleinschlänker machen?

00:34:19: Zu meiner kostenfreien Wahrnehnungs-Challenge, wo wir uns genau mit den Sachen beschäftigen, wo er das erste Mal reingehen.

00:34:25: Also da freue ich mich wenn der eine oder die andere mit dabei ist.

00:34:29: Wir verlinken das hier unten runter.

00:34:31: Auf alle Fälle, genau!

00:34:32: Das zu lernen...es ist letztendlich so viel Wert.

00:34:39: Ja

00:34:40: und ich hatte wieder eine Führungskraft im Coaching, die so nach einem intensiven Training beschrieb.

00:34:46: Sie sitzt jetzt im Meeting und sieht wenn jemand inhaltlich aussteigt.

00:34:54: Obwohl er euch nickt.

00:34:56: Dieser Wackeldackel.

00:34:58: Genau!

00:35:01: Und sie kann dann natürlich reagieren bevor diese Situation kippt.

00:35:07: Das ist echte Wahrnehmung, genau.

00:35:09: Das ist ECHTE Wahrnehnung und das ist emotionale Intelligenz im Dorf erhalten sehen auch.

00:35:14: Ja, genau!

00:35:16: Und ein Aspekt möchte ich noch vergänzen... Also der ist mir wirklich wichtig, denn Stärkenorientierung bedeutet nicht Schwächen zu ignorieren also ja oft so ein Missverständnis dass ich oft höre, das ist alles so weich gespült und da gucken wir ja gar nicht was schlecht läuft.

00:35:34: Das bedeutet aber eher... Ich entwickle dort wo die Sterben liegen und managte die Schwächen ohne sie zum Zentrum der Entwicklung zu machen.

00:35:48: Ein Bild, das ich mag ist wenn jemand Geige spielen will und Probleme mit dem Rhythmusgefühl hat Dann macht es wenig Sinn, nur Rhythmusübungen zu machen.

00:36:03: Ja?

00:36:03: Ich kann jemand mit besserem Rhythmuss daneben stellen oder ich nutze Hilfsmittel und ich konzentriere mich hauptsächlich darauf das Geigenspiel zu vertiefen weil dort der Funke ist.

00:36:15: wenn jemand Geigespielen will Also dann lasse sich ein Geiges spielen ja so als sind als Metapher Und im Zweifel packe ich einen Taggeber daneben um langsam in diesen Rhythmus reinzukommen.

00:36:34: Aber wenn du den Menschen dazu zwingst, jetzt mal Rhythmuszüge zu machen, dann lässt du diesen Funken erlöschen, den derjenige hat, den er beim Gei gespielt

00:36:44: hat.

00:36:48: Britta da dock ich total an als Musikfreund und als jemand, der Instrumente spielen gelernt hat?

00:37:00: Das ist ein super schönes Bild.

00:37:02: Und zeigt uns ja, dass Stärkkoorientierung nicht die Verweigerung von Realität ist.

00:37:09: Es ist

00:37:10: einfach eine andere Art mit Realität umzugehen.

00:37:16: Nicht trotz der Schwäche sondern durch die Stärke und es auch so eine Art Perspektivwechsel.

00:37:29: Wo schaue ich denn hin?

00:37:31: Erlebt das auch in Teams immer wieder mal, wenn ich in Trainings oder Workshops oder Teamcoachings bin.

00:37:39: Wenn eine Führungskraft anfängt wirklich hinzuschauen, wer was mitbringt und nicht was im Profil irgendwie steht, sondern was die Person lebendig macht, dann verändert sich in diesem Team einfach die Dynamik.

00:37:54: Das ist so wertvoll.

00:37:54: Wir

00:37:54: wollen nehmen Verantwortung für Bereiche, die ihn Freude machen.

00:37:59: Und das zieht wiederum andere mit.

00:38:03: Das ist ja genau das, was du vorhin auch mit dieser Gallop-Studie noch mal erklärt hast.

00:38:07: Das ist der Effekt, den wir da haben und da können wir uns Führung mal einfach machen, finde ich.

00:38:13: Definitiv!

00:38:14: Und wie schön als Mitarbeiter, wenn ich das Gefühl habe, ich werde gesehen... Ja,

00:38:18: genau.

00:38:19: ...und nicht nur als Personalnummer irgendwo ein Funktionsprofil hat, sondern als Mensch mit dem, was sich mitbringe?

00:38:31: Ja, das ist wirklich... ein echter Stellhebel der es den Führungskräften leicht macht.

00:38:40: Und deswegen haben wir wie wir das immer so gerne machen noch Impulse mitgebracht.

00:38:46: Vanitye mag ich ja mal sehr gerne.

00:38:49: Wir geben euch konkrete Impulse was ihr ab heute und wirklich wirklich wirklich ab heute sofort ausprobieren könnt!

00:38:58: Kein großes Programm kleine, ganz bewusste Schritte.

00:39:04: So und mein erster Impuls für euch ist führt diese Woche ein Stärkentagebuch so nicht über eure Leistungen sondern über euren Energiepegel über eure Energie schreibt jeden Abend drei Minuten.

00:39:25: Wann habe ich heute gespürt dass sich wirklich in meiner Kraft war?

00:39:31: Und was war das genau?

00:39:34: Also die Tätigkeit, die Interaktion und die Aufgabe.

00:39:38: Was hast du da gemacht?

00:39:40: Und nach einer Woche hast Du so viele Daten.

00:39:44: Echte persönliche Daten.

00:39:46: Keine Theorie!

00:39:47: Sondern auch kein Test der dir sagt das sind deine Stärken sondern du weißt ganz genau was dich auf ein anderes Energielevel hebt.

00:39:59: Mach's nun mal für eine Woche

00:40:04: Und schreib deine Erfahrung hier unten runter mit, bitte.

00:40:07: Ja genau!

00:40:08: Das kann anderen auch die Augen öffnen in einen FH-Effekt sein und eine Puls sein, ne?

00:40:13: Definitiv!

00:40:14: Äh ja mein Impuls,

00:40:16: ne?!

00:40:16: Ich fühle mich so kräftig unter euch.

00:40:20: Führt doch mal in dieser Woche mindestens mit einer Person in eurem Team ein Stärkengespräch nicht so formell, man muss gar nicht sich treffen zu... also treffen schon damit man sich austauschen kann Aber nicht vormittreffen.

00:40:35: Fünf Minuten so am Rande vielleicht beim Kaffee trinken und frag dann gegenüber, wann hast du zuletzt das Gefühl gehabt, dass eine Aufgabe wie für dich gemacht war?

00:40:49: Und dann höre, hör hin!

00:40:51: Hör hin!

00:40:52: Und schau hin!

00:40:55: Nicht nur auf die Worte sondern auch den Ausdruckhaltung, Energie.

00:41:01: Ihr werdet überrascht sein was ihr so seht Und die Person wird wahrscheinlich auch überrascht sein, dass jemand sowas fragt.

00:41:11: Ja und ein Zuhause von mir nehmt mal wahr was da so zwischen euch passiert?

00:41:18: Zwischen den Mitarbeiter und dir als Führungskraft magische Momente.

00:41:26: Wer neugierig ist das Ganze mit einem wissenschaftlichen Hintergrund anzugehen Schaut euch den Via-Charakterer-Stärken-Test an.

00:41:38: Es gibt da auch einen kostenlosen Online-Tests unter viacharakter.org, das stelle ich mal in die Shownutz.

00:41:47: Nehmt das Ergebnis aber bitte nicht als Schublade sondern als Einladung zur Reflexion.

00:41:54: Also schaut euch das Ergebnis an und hinterfragt es mal.

00:41:58: Stimmt das?

00:41:59: Erkenne ich mich darin?

00:42:02: Und wann spüre ich das?

00:42:03: Wann habe ich das letztes Mal gespürt.

00:42:07: Und dann ist auch eine persönliche Bitte von mir, teilt das Ergebnis mit jemandem dem ihr vertraut.

00:42:15: Erzählt davon!

00:42:17: Denn Stärken die ausgesprochen werden bekommen einen anderen Status.

00:42:22: Die werden nämlich real

00:42:27: und ich möchte nochmal in den letzten Gedanken noch mal unterstreichen bevor wir so zum Abschluss kommen Stärkenorientierung ist innere Haltung sich selbst gegenüber.

00:42:41: Und die ist nicht selbstverständlich, ja?

00:42:43: Viele von uns haben so über Jahre gelernt kritisch mit sich zu sein.

00:42:48: Also kritisch mitsich zu sprechen, vielleicht auch mal auf die Selbstgespräche, die wir so einen ganzen Tag führen und mal hinhören, ne?

00:42:57: Ja!

00:42:57: Wir sehen oft das Gute und was unsere Stärkens sind als selbstverständig Und das mangelhafte oder die Defizite, die kriegen so extremer Aufmerksamkeit.

00:43:10: Wir kennen ja auch den schönen Spruch alles was Energie kriegt wächst und da den Fokus zu wechseln eben auf das was gut funktioniert, was sich gut kann wo ich wirklich reintauche in Aufgaben da mal drauf zu schauen Das braucht manchmal auch Zeit, so ein Wechsel.

00:43:39: Und manchmal Begleitung ist Emotionscoaching bei Dritter zum Beispiel eine Top-Sache die macht das ganz wunderbar und es beginnt letztendlich mit einer Frage Wann warst du zuletzt wirklich?

00:43:58: Du selbst!

00:44:00: Ja und in Englisch The energy flows where the attention goes.

00:44:08: So ist das.

00:44:09: Ach, was für ein tolles Gespräch heute, liebe Katina!

00:44:15: Das es mich selbst auch zum Nachdenken gebracht hat... ...das Thema wieder so'n Stück in den Vordergrund zu holen?

00:44:23: Auch in Coachings, weil ich finde das so wichtig.

00:44:28: Denn wir haben da ja drüber gesprochen, dass er eher so'ns stilles Thema oder es wird so als Weichgespiel betrachtet und is eben nicht so im Vordergrund.

00:44:41: Wenn man dann anfängt, mal hinzuschauen.

00:44:46: Mal hinzuspüren ... Dann entfaltet sich da wirklich viel, viel Schöneres.

00:44:53: Ja.

00:44:54: Da hast du absolut recht, ne?

00:44:58: Und ich selbst nehme auch noch einmal mit die Frage, die ich öfter stellen möchte bei mir und den Menschen, mit denen ich zusammen arbeite auch, ist die nach dem Sog, den fand ich so wunderbar etwas, das sie mitten im Zoo reinzieht Und das ist ja kein rein romantisches Bild.

00:45:18: Das ist ein Signal und Signale sind da, um Aufmerksamkeit zu bekommen.

00:45:27: Ja!

00:45:30: Dann sage ich danke dass ihr alle dabei wart und zuhört und danke dir liebe Katina für dieses wieder mal sehr bereichernde Gespräch.

00:45:42: Ritta, das war mir wie immer ein Fest auf dem Montag.

00:45:47: Er freut mich jedes Mal wenn ich denke heute ist Podcastaufnahme mit der Libo.

00:45:51: Ja genau!

00:45:54: Jawohl

00:45:55: und

00:45:56: ja in zwei Wochen treffen wir uns wieder.

00:46:00: Und haben wir schon Thema?

00:46:02: Können wir schon was antiesern?

00:46:05: Ich glaube

00:46:07: wir schauen nochmal.

00:46:09: Also lasst euch überraschen.

00:46:12: Ich finde ja alle Themen spannend, über die wir sprechen.

00:46:14: Sonst würden wir auch nicht drüber sprechen.

00:46:16: Von daher bleibt gespannt!

00:46:19: Schaut wieder rein oder hört wieder rein besser gesagt und habt eine schöne Woche.

00:46:24: Jawoll.

00:46:25: Vielen lieben Dank und tschüüüüsss!

00:46:29: Schön dass du unsere Folge bis zum Schluss gehört hast.

00:46:32: Wir drücken ganz fest die Daumen, dass du was Praktisches und Nützliches für dich mitnehmen kannst und konntest damit du es in deinen Alltag integrieren kannst.

00:46:42: Wenn du magst und dir unsere Podcast-Folgen gefallen, dann hinterlass uns doch gerne einen Like oder einen Kommentar.

00:46:48: Da freuen wir uns sehr drüber!

00:46:51: Und Achtung – in zwei Wochen gibt's die nächste Folge.

00:46:55: Dafür kannst Du die Kanäle abonnieren, dann wirst Du auch sofort informiert.

00:46:59: Bis dahin habe ein emotionalen Tag und komm' in Deine Emotionpower.

00:47:05: Ciao.

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